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Die Geschichte ArosasLaut rätischem Namensbuch stammt der Name Arosa aus vorrömischer Zeit und bedeutet Gletscher, Erdrutsch, Wildbach, Rinne. Die Besiedlung begann um das Jahr 1200, 1851 erfolgte der Schritt in die Selbstständigkeit (vorher Davos zugehörig). Um 1885 herum war der Ort nahezu entvölkert, besaß keinen Bäcker, keinen Metzger, keinen Schreiner und auch keinen Laden. Zusätzlich war er nur mühsam über Saumpfade zu erreichen, erst 1890 wurde die Poststraße von Langwies bis Arosa verlängert. Die für viele Bergdörfer typische Entvölkerung setzte also zwischenzeitlich auch in Arosa ein. Schuld an dieser Entvölkerung waren der Drang nach lockenderen Erwerbsmöglichkeiten im Churer Rheintal und im Unterland, dann aber auch die beschwerlichen Verbindungen zur rätischen Hauptstadt. Nachdem aber 1886 Arosas Eignung als Lungenheilstätte erkannt wurde, schnellte die Einwohnerzahl auf 1071 um die Jahrhundertwende. 1930 werden die ersten Bahnen gebaut, und eine typische Entwicklung für klassische Bündner Ferienorte nahm seinen Lauf. Ohne den Fremdenverkehr wäre Arosa wohl nur noch von einer Hand voll Bergbauern besiedelt, welche sich mit großer Mühe ihren Lebensunterhalt verdienen müssten. So aber verzeichnete die Hotellerie in Arosa 1980 erstmals über eine Millionen Logiernächte. |
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