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Unsere Touren: Einsame Wanderberge im Unterengadin
Reisezeit:Auf Anfrage Übersicht:
1.Tag: Anreise, Abendspaziergang am Inn mit Schlossruine 1.Tag: Anreise, Abendspaziergang am Inn mit SchlossruineHeute treffen wir uns in Susch, bis zum Nachmittag dürften alle eingetroffen sein. So bleibt noch etwas Zeit um eine kurze Wanderung am Inn entlang und auf den Schlossberg zu unternehmen. Von der alten Ruine aus haben wir einen prachtvollen Ausblick auf den Piz Linard, mit 3411 Metern der höchste Berg der Silvrettagruppe und des gesamten Unterengadins. 2.Tag: Murtaröl
3.Tag: Jöriseen mit kleinem GipfelAuch Heute müssen wir nicht all zu weit fahren, es geht ein Stück den Flüelapass hinauf bis nach Röven. Auf gut 1800 Metern starten wir ins Val Sagliains, das Tal der springenden Bäche. Linkerseits führt nach einer guten Stunde ein Pfad zum Jöriflesspass hinauf, wo sich auch der erste der zahlreichen Jöriseen befindet. Direkt über uns ragt ein mittlerer Gipfel auf, leicht über eine Schuttflanke zu erreichen. Vom Gipfel auf etwa 2800 bis 2900 Metern bieten sich prachtvolle Blicke auf den gewaltigen Piz Linard, die wilden, dunklen Plattenhörner, oder gegenüber das Flüela Weisshorn. Weiter hinten ist sogar der 3418 Meter hohe Piz Kesch zu erkennen. Unter uns liegen 2 Türkisblaue Seeaugen die wir später noch umrunden können. Dann geht es durch das Val Sagliains zurück zum Pass und nach Susch. 4.Tag: Piz Minschun
Einer der Höhepunkte dieser Tourenwoche, mit seinen 3068 Metern gehört der Piz
Minschun schon zu den größeren Silvrettabergen. Dementsprechend interessant sind
Aufstieg und Aussicht. Zuerst aber nähern wir uns morgens um 8 mit der ersten
Fahrt von Scuol nach Motta Naluns dem Berg per Seilbahn an. So bleiben nur noch
knappe 1000 Höhenmeter für den Aufstieg übrig. 5.Tag: Macunseen mit Monte Baselgia
6.Tag: Piz Cotschen bei S-charl
Unser heutiger Ausgangspunkt ist der Bergweiler S-charl, auf Serpentinen von
Scoul aus zu erreichen. Prächtige Holzhäuser befinden sich hier, wenn auch nicht
mehr viele. Wir verlassen den kleinen Ort in Richtung Alp Sesvenna, zuerst
einmal durch blühende Lärchenwälder. Dann biegen wir über üppige grüne
Weideflächen nach links ab, bevor sich uns eine wild aussehende Steilflanke in
den Weg stellt. Zwar ist der weitere Wegverlauf sehr steil, aber gut markiert,
einige Passagen sind sogar mit Drahtseil versichert. Entsprechend aufregend ist
der Weg an prächtigen Wasserfällen vorbei unter wuchtigen Felswänden. Etwas
weiter oben wird die Landschaft dann schlagartig flacher, die Hochfläche der
Lagos de Rims liegt vor uns, genau wie der tiefblaue See. Direkt darüber ragt
unser heutiges Ziel auf, der Piz Cotschen ein leicht erreichbarer 3000er im
Sesvennagebiet. Wir umrunden zuerst den See, bevor wir dann auf dünnen Spuren
nicht allzu steil dem weitläufigen Gipfelgrat entgegen. Der Aufstieg ist
problemlos zu bewältigen, im Gegensatz zu dem auf der anderen Seite. Hier
blicken wir auf eine extrem steile Felswand herab, tief unten S-charl. 7.Tag: Piz Daint
8.Tag: Abreise (Munt Buffalora)Leider ist die Tour heute schon zu Ende. Bei Interesse und genügend Zeitreserve kann aber heute noch der Munt Buffalora bestiegen werden. Er ist schnell von der Ofenpasstrasse zu erreichen und befindet sich direkt an der Nationalparkgrenze. Diese Tour würde sich auch als Ersatz anbieten, falls eine der größeren Touren aufgrund schlechten Wetters nicht durchführbar sein sollte.
ReisebeschreibungWetterbedingte Variationen des Tourenablaufes sind jederzeit möglich und auch sinnvoll, z. B. das Verlegen der Ruhetage an Tage mit schlechtem Wetter. Die Preise liegen bei 495 Euro pro Person und Tourenwoche und verstehen sich inklusive Übernachtungen, Kurtaxe und Anfahrten, bzw. Eventuellen Bahnfahrten zum Ausgangspunkt. Für das Essen ist jeder Teilnehmer selbst verantwortlich, fast alle Unterkünfte bieten Kochgelegenheiten. Zur Not habe ich auch noch einen Kocher im Auto. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 2 Personen, die Hoechstgrenze bei 8 Personen. Besonders am Herzen liegt es mir mal die unbekannten Seiten von Graubünden zu zeigen, einsame Wanderberge die durch extrem aussichtsreiche und vielfältige Bergregionen führen. Diese Berge gehören allesamt nicht zu den großen viel besuchten Modebergen der Region, trotzdem handelt es sich durchwegs um sehr interessante und eindrucksvolle Berggestalten, teilweise über 3.000 Meter hoch, mit phantastischen Rundblicken. Die Reise führt praktisch in mein Wohnzimmer, da ich in dieser Region schon seit meiner Kindheit unterwegs bin. Alle ausgesuchten Berge sind auf leichtem aber weglosen Gehgelände oder unscheinbaren Pfaden problemlos zu besteigen, dabei bleibt immer genügend Zeit die grandiosen Landschaften des größten Schweizer Kantones zu genießen und einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten am Weg zu begutachten. Dazu verdient die Kantonshauptstadt Chur eine nähere Betrachtung. |
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